Speak softly, and carry a big stick

Wenig beachtet von den Medien lassen die USA im Südchinesischen Meer die Muskeln spielen: Zwei Flugzeugträgergruppen und eine amphibische Landungsgruppe sind im Streit um die Senkaku-Inseln zwischen Japan und China aufgefahren. Die Kampfgruppe um den Flugzeugträger George Washington ist nach Angaben der US-Marine seit Sonntag im Ostchinesischen Meer ganz in der Nähe der umstrittenen Inseln. Die Kampfgruppe des Flugzeugträgers Stennis ist qusi nebenan im Südchinesischen Meer und die aus drei Schiffen und 2200 Mann Marineinfanterie bestehende amphibische Landungsgruppe um die USS Bonhomme Richard kreuzt in der Philppinen-See, ebenfalls nebenan.
Die Projektion maritimer Macht wird zwar von den USA nicht kommentiert, der Adressat ist jedoch klar: Wieder einmal zeigt Washington damit Peking, wer wirklich die Hosen anhat, wenn es um die Kontrolle des Pazifiks geht. Natürlich könnte diese Machdemonstration auch Japan gelten oder auch rein zufällig sein.

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E la nave va

Der Aufmarsch der US-Flotte geht weiter: Am 26. September haben die beiden Zerstörer DDG-99 USS Farragut und die DDG-109 USS Jason Dunham den Suez-Kanal Richtung Süden passiert. Dunham und Farragut waren ursprünglich für ein Deployment mit der 6. Flotte (Mittelmeer) ausgelaufen. Mit der Durchquerung des Suez-Kanals wechseln sie in den Zuständigkeitsbereich der 5. Flotte (Indischer Ozean, Persischer Golf). Gründe werden keine angegeben.