Der weite Weg Chinas zur Seemacht

Immer wieder ist vom Aufstieg Chinas als globale Seemacht zu lesen und zu hören. Bald, so heißt es da, habe China die USA überholt. Immerhin habe Peking ja bereits seinen ersten Flugzeugträger in Dienst gestellt, weitere sollten folgen.

Wie lange es tatsächlich dauerte, bis China den USA auf den Weltmeeren auch nur fast ebenbürtig ist, hat Felix F. Seidler, freier Mitarbeiter am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität in Kiel, auf seinem Blog „Seidlers Sicherheitspolitik“ einmal mit spitzem Bleistift ausgerechnet: Chinas Trägerprogramm bis 2065.

Sein Fazit: Bis frühestens 2065 wird es selbst unter Annahme optimistischer Verläufe noch dauern, bis China den USA auch nur annähernd Paroli bieten kann. Dass Prognosen über derart lange Zeiträume weitgehend sinnlos sind, weil es ohnehin meist ganz anders kommt, sei dahingestellt.

Für alle, die sich den Status quo nicht so recht vorstellen können, hier noch eine kleine Grafik, die sich bei Offiziere.ch findet:

alle_traeger_weltweit

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Eine Antwort zu “Der weite Weg Chinas zur Seemacht

  1. Herzlichen Dank für den Verweis auf meinen Artikel und die klare, richtige Einordnung in Sachen China.

    Ganz so sinnlos sind Prognosen wie meine jedoch nicht, Mein wesentliches Ziel, das sich auch aus dem Fazit des Artikels ergibt, habe ich auch hier schon erreicht: Es wird über diese langfristigen Fragen geredet, nachgedacht und Bewusstsein gebildet. Eben diese langfristige Bewusstseinsbildung macht Prognosen wie meine notwendig, egal zu welchen Schlussfolgerungen man kommt.

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