KKW Buschehr bald wieder am Netz

Das im Oktober vorübergehend stillgelegte Kernkraftwerk Buschehr wird bald wieder ans Netz gehen. Dies hat der Direktor der Atomenergieorganistaion von Iran, Fereydoon Abbasi, mitgeteilt. Das KKW war im Oktober stillgelegt worden, weil im Reaktordruckgefäß Bolzen und Schweißrückstände entdeckt worden waren, die, so Abbasi, zu „abnormalen Werten“ geführt hätten. Um die Baureste zu entfernen, mussten auch die Brennstäbe entnommen werden.

Dazu stellen sich zwei Fragen: 1. Wie lange waren die Brennstäbe bereits im Reaktor und welche Menge an Plutonium239 enthalten sie? 2. Werden alle entnommenen Brennstäbe wieder eingesetzt oder werden auch neue, bislang unbestrahlte Brennelemente, eingesetzt?

Hintergrund: Wenn die entnommenen Brennstäbe nicht zu lange bestrahlt wurden, könnte der Anteil an 239Pu hoch genug und die Verunreinigung mit 240Pu gering genug sein, um aus den Brennstäben bombenfähiges Plutonium mit einer Reinheit von 93 Prozent 239Pu oder besser, so genanntes „supergrade Plutonium“ zu gewinnen.

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