Keine Iraner im Nordatlantik

Vermutlich zum Glück für alle Beteiligten hat die iranische Marine ihr Vorhaben, mit zwei Schiffen im Nordatlantik Präsenz zu zeigen, gestrichen. Bilder über die Reling kotzender iranischer Seeleute und steuerlos in wilden Atlantik-Stürmen treibender iranischer Schiffe werden uns also erspart bleiben. Still und leise sind beide Schiffe, die Fregatte “Sabalan” und der Versorger “Kharg”, die vom iranischen Oberkommando hochtrabend als „29. Flottille“ bezeichnet wurden, Ende März in ihre Heimathäfen zurückgedampft. Ihre Seereise, ursprünglich auf mindestens 25.000 Seemeilen projektiert, endete nach 4.900 Seemeilen. Das ist ziemlich genau die Strecke, die man verfährt, wenn man den Persischen Golf verlässt, rund um die arabische Halbinsel ins Rote Meer und wieder nach Hause fährt. Ein Bootsausflug in die Nachbarschaft sozusagen.

Ende Februar fragte ein iranischer Reporter Irans Konteradmiral Habibollah Sayyari nach dem Stand der Pläne für eine Überquerung des Atlantik. „Es wird getan werden“, erklärte dieser tapfer. Irgendwann, irgendwie …

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