Airbus A400M FUBAR

Zu allen Problemen, die der Airbus A400M schon hat, sind jetzt zwei neue hinzugekommen. Wie der Leiter der Militärflugzeugsparte von Airbus, Fernando Alonso am 26. Oktober Journalisten erklärte, ist es nicht möglich, mit der Tankerversion des A400 Hubschrauber zu betanken. Der Grund ist die Leitwerkskonstruktion und der Umstand, dass es keine Betankungsschläuche gibt, die lang genug wären, damit auch Hubschrauber am A400 auftanken könnten. Besonders das Leitwerk stellt laut Alonso eine Gefahr für Hubschrauberpiloten dar, die aus ihrer Betankungsposition dieses als T ausgeführte Leitwerk nicht sehen können. Während das problem der zu kurzen Schläuche sich eventuell lösen lässt, ist das T-Leitwerk ein Kernmerkmal der Konstruktion des A400M und lässt sich sicher nicht ändern.

Ebenso gravierend scheint das zweite Problem zu sein, das Alonso beschrieb. In der Konfiguration zum Absetzen von Fallschirmjägern kann beim A400M nur eine der zwei hinteren Seitentüren benutzt werden. Der Grund: Werden beide Türen geöffnet, so verändert sich die Aerodynamik des A400M in Rumpfnähe derart, dass aus den Türen springende Soldaten unter den Rumpf gesaugt werden und dort miteinander kollidieren.

Das Problem: Sämtliche taktischen Szenarios zum Absetzen einer großen Zahl an Fallschirmjägern sehen vor, dass beide Türen benutzt werden, da sich sonst die Truppen bei der Landung über eine zu große Fläche verteilt haben.

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