„… a little bit of history repeating“

„They say the next big thing is here, That the revolution’s near, But to me it seems quite clear, That it’s all just a little bit of history repeating“. Was aber haben Shirley Bassey und die Propellerheads mit dem Iran, Mahmud Ahmadinedschad und Esfandiar Rahim Mashaei zu tun? Vermutlich ebenso viel wie Wladimir Putin und Dmitri Medwedew. Die Story ist nämlich dieselbe: Ein Präsident, der abtreten muss, weil es die Verfassung so vorsieht, schiebt seinen besten Freund als Marionette Nachfolger vor, um selber weiter an den Strippen zu ziehen. Von Russland lernen, heißt siegen lernen, hat sich der kleine Ahmadindschihad vermutlich gedacht …

There’s a right way, there’s a wrong way and there’s a french way

Getreu dem alten Motto aus Kreisen der Nuklearenergie tut sich etwas in den Beziehungen zwischen Frankreich und China: Beide Länder stehen kurz vor der Unterzeichnung eines Abkommens zur Lieferung einer französischen Wiederaufarbeitungsanlage nach dem Vorbild von La Hague.

Dies bedeutete für China den Einstieg in die Plutoniumproduktion in großem Stil. Bislang besitzt Peking nur eine kleine Anlage, die Plutonium für die chinesischen Nuklearsprengköpfe produziert. Davon hat China nur etwa 240, im Vergleich zu 2000-4000 Sprengköpfen, die die beiden Großmächte USA und Russland besitzen. Mit einer Wiederaufarbeitungsanlage vom Kaliber La Hagues hingegen ändert sich die Stellung Chinas als Plutoniumproduzent. Nicht mehr Kilogramm, sondern Tonnen des Bombenstoffs 239-Pu in waffenfähiger Qualität (mehr als 93 Prozent 239-Pu= Supergrade Plutonium) könnte China dann produzieren. Bislang sind zwar aus Peking keine Signale gekommen, das nukleare Arsenal drastisch auszubauen, die Voraussetzungen dafür wären mit einer großen Wiederaufarbeitungsanlage jedoch geschaffen.

Noch ein weiteres, besonderes, Feature der französischen Wiederaufarbeitungstechnologie macht Experten besorgt: Es ist eine Besonderheit der französischen Konstruktion, dass in der Anlage kein stationsweiser Auflöse-Prozess, sondern ein kontinuierlicher Auflöser läuft, der eine Mengenüberwachung durch externe Stellen wie beispielsweise durch die IAEA unmöglich oder zumindest extrem schwierig macht.

Machtkampf in Nordkorea?

„Außer Spesen, nix gewesen“, mag man mit Blick auf den Verlauf der Krise um Nordkorea sagen. Nachdem ungefähr drei Wochen lang kein Tag vergangen ist, ohne dass neue Drohungen aus dem hermetischen Nordkorea kamen, ist nun seit fast zwei Wochen totale Funkstille. Auch die Medien haben, so scheint’s, das Thema mangels schlechter Neuigkeiten ad acta gelegt.

Was, so fragt man sich nun vielleicht, sollte das Ganze? Mal abgesehen davon, dass auch bizarre Potentaten wie Kim Jong Un nicht eine internationale Krise heraufbeschwören, nur weil das Frühstücksei zu hart gekocht war, waren vernünftige Thesen für die nordkoreanische Theateraufführung Mangelware. Hier nun eine, die mir recht wahrscheinlich scheint.

Mehrere Dinge fallen im Vorfeld und dem Verlauf der Krise auf:

1. Wenig außerhalb der Fachkreise beachtet, hat Kim Jong Un schon im vergangenen Jahr damit begonnen, Dutzende verdienter Militärs und Geheimdienstler ihrer Positionen zu entheben, zu degradieren und/oder aus dem Zentralkomitee zu werfen. Einen detaillierten Überblick dieses umfangreichen Revirements findet man  bei „38 North“.

2. Kim Jong Un hat auch sozialpolitisch und wirtschaftlich Reformen eingeleitet wie ebenfalls „38 North“ vermeldete.

3. Kim Jong Un will sich offenbar unbedingt von seinem schwachen Vater Kim Jong Il distanzieren und mit der Selbststilisierung in Richtung seines Großvaters Kim Il Sung an höhere Luftsschichten ankoppeln. Dies zeigt seine Politik, die mehr den großen Sprung seines Großvaters als das minimalistische Klein-Klein seines Vaters betont. Selbst in der Kleidung und dem Gestus eifert er Kim Il Sung nach: Während sein Vater gerne in bequemem DDR-Grenzer-Leibchen auftrat, zeigt sich Kim Jong Un stets in Anzug – klassisch oder Mao-Stil – und in langem schwarzem Wollmantel – eine deutliche Reminiszenz an Kim Il Sung. Selbst die Gesten kim Jong Uns zeigen beim Vergleich mit alten Fotos von Kim Il Sung eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Großvater.

Kim_Il_Sung1940s

Kim Il Sung mit etwa 30 Jahren (aufgenommen in den 1940er Jahren)

Kim-Jong-Un-2012

Kim Jong Un (29) bei der Ansprache zum 100 Geburtstag von Kim Il Sung 2012

 

Warum also sollte ein Machthaber, der Reformen einzuleiten begonnen hat, der verdiente Hardliner degradiert oder an die frische Luft befördert hat und an ihre Stelle Reformer und Vertraute gesetzt hat und der innenpolitisch eine knallharte Politik der Machtkonsolidierung weit über das Niveau von Kim Jong Il betreibt, ohne Not eine außenpolitische Großkrise vom Zaun brechen?

Die Antwort gibt neben der deduktiven Logik auch das Blog „The War Room“ : In Nordkorea tobt ein Kampf um die Macht im Staate. Ausgetragen wird er vom Militär, das unter dem schwachen Kim Jong Il einen starken Machtzuwachs verzeichnen konnte und der zivilen Führung von Partei und Staat. Kim Jong Un muss zeigen, wer in Nordkorea die Hosen an hat. Das außenpolitische Getöse war vor allem nach innen gerichtet.

Über die weiteren Pläne des Polit-Youngsters lässt sich nur trefflich spekulieren. Eine derartige Machtkonsolidierung, verbunden mit der Entmachtung alter Militärs und des Geheimdienstes könnte sehr wohl die Vorbereitung zu einer umfassenden Reform Nordkoreas sein. Wer dort die herrschenden Verhältnisse tiefgreifend verändern will, muss die Herrschaft fest in Händen halten.

Yuri’s Night

Statt grimmer militärischer Aussichten mal etwas Schönes, gefunden auf dem Blog „All things nuclear“   der Union of concerned Scientists.

Heute ist Yuri’s Night, die Nacht vom 11. auf den 12. April, jenen Tag, an dem zum ersten Mal ein Mensch in den Weltraum vorgestoßen ist: Juri Gagarin, der am 12. April 1961 die Erde aus dem Weltall sah und umrundete.

Überall gibt es dazu Partys und koordiniert werden sie über die Website „Yuri’s Night“.

In diesem Sinne: Cool runnings, Juri …

Der weite Weg Chinas zur Seemacht

Immer wieder ist vom Aufstieg Chinas als globale Seemacht zu lesen und zu hören. Bald, so heißt es da, habe China die USA überholt. Immerhin habe Peking ja bereits seinen ersten Flugzeugträger in Dienst gestellt, weitere sollten folgen.

Wie lange es tatsächlich dauerte, bis China den USA auf den Weltmeeren auch nur fast ebenbürtig ist, hat Felix F. Seidler, freier Mitarbeiter am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität in Kiel, auf seinem Blog „Seidlers Sicherheitspolitik“ einmal mit spitzem Bleistift ausgerechnet: Chinas Trägerprogramm bis 2065.

Sein Fazit: Bis frühestens 2065 wird es selbst unter Annahme optimistischer Verläufe noch dauern, bis China den USA auch nur annähernd Paroli bieten kann. Dass Prognosen über derart lange Zeiträume weitgehend sinnlos sind, weil es ohnehin meist ganz anders kommt, sei dahingestellt.

Für alle, die sich den Status quo nicht so recht vorstellen können, hier noch eine kleine Grafik, die sich bei Offiziere.ch findet:

alle_traeger_weltweit

Die Sache mit den Atombomben

Während die Töne aus Pjöngjang immer schriller werden, Medien gerne und viel vom „Atomwaffen-Staat Nordkorea“ reden und spekulieren, mit welchen Raketen Nordkorea die USA oder US-Stützpunkte erreichen könnte, wird eines leider häufig übersehen: Der Umstand, dass Nordkorea mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen einzigen erfolgreichen Atomtest zuwege gebracht hat und der Umstand, dass Nordkorea mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine einzige Kernsprengladung besitzt, geschweige denn eine echte Atombombe.

Aber hat nicht Nordkorea drei Atomtests durchgeführt?

Richtig ist: Nordkorea hat behauptet, drei Atomtests durchgeführt zu haben. Davon war aber vermutlich nur der erste, am 9. Oktober 2006, tatsächlich ein – wenn auch gescheiterter – Kernwaffentest.  Es handelte sich dabei höchstwahrscheinlich um eine Plutonium-Implosions-Vorrichtung, da Nordkorea zu diesem Zeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit lediglich waffenfähiges Plutonium und kein oder bei weitem nicht genug hochangereichertes (>90% 235U) Uran besaß.  Die Sprengvorrichtung generierte laut internationaler Schätzungen eine Leistung von 550 Tonnen TNT-Äquivalent, also eine gute halbe Kilotonne. Dies allerdings entspricht ziemlich genau einem so genannten „nuclear fizzle“, einer Verpuffung, die dann entsteht, wenn die komprimierte Plutoniummasse nicht lange genug (ungefähr nur 55 Neutronengenerationen oder „shakes“) eingeschlossen werden kann und eine der Einschlussformen (Schwadeneinschluss, statischer Einschluss, Strahlungseinschluss) nicht funktioniert oder der Alpha-N-Initiator nicht oder falsch funktioniert.

Der erste Test war mithin ein Fehlschlag, das Design fehlerhaft. Immerhin konnten nach dem Test durch die CTBTO (Comprehensive Test Ban Treaty Organisation) Spuren des radioaktiven Edelgases 135-Xenon in der Atmosphäre detektiert werden, ein Edelgas-Isotop, das nur bei Kernspaltungen entsteht.

Beim zweiten Test, am 25. Mai 2009, wurden wiederum Erderschütterungen gemessen, die laut Nordkorea durch einen unterirdischen Atomtest hervorgerufen wurden. Russische Messstationen schätzten die Sprengkraft auf rund 20 Kilotonnen TNT-Äquivalent, was jedoch unglaubwürdig blieb, da das russiche Messnetz für derartige Events schlecht bis nicht existent ist. Die glaubwürdigste Schätzung lieferte Liang Feng Zhao von der Amerikanischen Seismologischen Gesellschaft, der die Sprengkraft auf nur ein Zehntel dessen, bei etwa 2,35 Kilotonnen einsortierte. Signifikant bei diesem Test war aber auch, dass alle Messungen nach radioaktiven Edelgasen, speziell 135Xe, vergeblich waren. Es gelang weder der CTBTO noch anderen Messstationen irgendwelche Spuren zu finden. Ob die USA, die selbst ein Messnetz – das Nuclear Detonation Detection System USNDS – unterhalten, das als das beste und größte gilt, Spuren feststellen konnten, ist nicht bekannt. Messergebnisse der US-Flüge zur Sammlung von Atmosphärenproben oder Messergebnisse des USNDS wurden nie veröffentlicht.

Das Fehlen entsprechender radioaktiver „Footprints“ erklärte Nordkorea nachträglich damit, eine Methode entwickelt zu haben, alle Folgeprodukte unterirdischer Tests unter Tage zu halten. Dies wurde auch in einem fiktionalen nordkoreanischen Spielfilm thematisiert, dessen Bilder später als authentische Aufnahmen des zweiten Tests verkauft wurden.

Eine wesentlich andere Erklärung für den zweiten Test hat hingegen Geoffrey Forden vom MIT vorgeschlagen. In einem Beitrag für das renommierte Arms Control Wonk beschrieb er 2009 wie sich eine unterirdische Atomexplosion mit gut 2500 Tonnen konventionellen Sprengstoffs, den man monatelang unauffällig mit Lastwagen heranschafft, die ohnehin an der Baustelle benötigt würden, simulieren lässt.

Beim dritten so genannten Atomtest Nordkoreas am 12. Februar 2013  ist die Sachlage nun ähnlich. Auch dieses Mal konnte eine Erderschütterung registriert werden, von der Pjöngjang behauptet, sie sei durch einen Atomtest verursacht. Die Sprengkraft wurde auf sechs bis sieben Kilotonnen TNT-Äquivalent geschätzt. Allerdings konnten auch dieses Mal keinerlei Spuren radioaktiver Edelgas-Isotope gemessen werden. Die USA hielten sich mit Bewertungen und Messwerten wieder zurück, obwohl sie das bei weitem beste Messnetz besitzen (warum, dazu mehr in einem der kommenden Posts).

Neuen Zündstoff hat nun wieder der jüngste Newsletter „Trust and Verify“ der Verifikationsorganistaion VERTIC (Verification Research, Training and Information Centre) geliefert. Gestützt auf Messdaten des CTBTO-Infraschall-Messnetzwerkes diskutieren die VERTIC-Experten Stärke und Ursache des jüngsten Erdstoßes. Dabei greifen sie Idee einer Explosion konventioneller Sprengstoffe wieder auf, was in Fachkreisen für große Aufmerksamkeit sorgte. Ausdrücklich schließt VERTIC die Möglichkeit einer Detonation konventioneller Sprengstoffe nicht aus und verweist zudem auf das Fehlen jeder 135Xe-Spur.

Russland stellt erstes Borei-Boot in Dienst

Am 10. Januar ist mit der „Yuri Dolgorukiy“ das erste Boot der neuen Borei-Klasse (Projekt 955)  in Dienst gestellt worden. Dies ist seit mehr als 20 Jahren das erste strategische U-Boot mit ballistischen Raketen, das Russland seiner Marine neu hinzugefügt hat. Alles weitere nachlesbar bei Ares.

Nordkorea bereitet weiteren Atomtest vor

Punggye-ri

Nach einer Meldung des Blogs 38 North fährt Nordkorea mit den Vorbereitungen für einen weiteren (den dritten bzw. zweiten) Atomtest fort. Aktivitäten am südlichen Tunnelausgang des Atomtestgeländes von Punggye-ri lassen nach Ansicht von Fachleuten diesen Schluss zu.

Hintergrund

Nordkoreas erster Atomwaffentest am 9. Oktober 2006 war eine Pleite. Der Sprengsatz generierte nach internationalen Schätzungen eine halbe Kilotonne an Sprengleistung und gilt als so genannter „Fizzle“, eine nukleare Verpuffung. Offenbar gelang die Einschließung des mutmaßlichen Plutoniumsprengsatzes nicht oder nur unzureichend. Fehlerquellen gibt es viele: falsch konstruierte Sprenglinsen, Verunreinigungen im Plutonium, schlechte Verarbeitung des Plutonium-Pits, Nichtfunktionieren oder Felfunktion des Neutronen-Initiators etc. Dass es sich um eine Nuklearsprengladung handelte, konnte Tage und Wochen später durch Luftproben nachgewiesen werden, die für Kernspaltungen typische radioaktive Edelgase in der Abwindzone des Testgeländes enthielten.

Der zweite Test am 25. Mai 2009 ist bis heute umstritten. Nach russischen Angaben betrug die Sprengleistung 20 Kilotonnen, nach Messungen der USA und des CTBT (die genaueren) hingegen nur 3,5 Kilotonnen oder weniger. Ob es sich um eine Kernsprengladung handelte, konnte bis heute nicht verifiziert werden. Typische Spaltprodukte und Edelgase konnten nicht gemessen werden. Fachleute wie der Abrüstungsexperte Geoffrey Forden zweifeln deshalb, dass es sich um einen Kernwaffentest handelts. Im Arms Control Wonk hat er dargelegt, warum.

Der dritte Kernwaffentest Nordkoreas dürfte nun von besonderem Interesse sein. Fachleute vermuten, dass Pjöngjang mit dem ersten Design, einem Plutonium-Implosionssprengsatz, grundsätzlich Schiffbruch erlitten hat und weitere Versuche in dieser Richtung eingestellt hat. Darauf deutet auch die Stillegung des Plutoniumreaktors in Yongbyon hin. Vermutlich versucht Nordkorea nun eine wesentlich einfachere Uranbombe nach dem Kanonenschussprinzip zu bauen. Dies erklärte auch die Verlagerung der nuklearen Aktivitäten hin zur Urananreicherung in den letzten zwei Jahren.

Patriots in die Türkei (Update)

Stationering-PatriotsA

Wie das US European Command am 4. Januar meldete, sind die ersten Teile des US-amerikanischen Patriots-Beitrags in der Türkei eingetroffen.

U.S. personnel and equipment began arriving at Incirlik Air Base today to support NATO’s Patriot battery deployment to Turkey. Approximately 400 U.S. personnel and equipment from the 3rd Battalion, 2nd Air Defense Artillery (3-2 ADA) based at Fort Sill, Okla., will continue to flow into Turkey over the next several days by U.S. military airlift.  The troops will man two Patriot batteries supporting NATO’s mission there. Additional equipment will be moved by sea, arriving later this month.

Ab dem 8. Januar kommen die Deutschen:

Am 08. Januar verlegen gemeinsam die ersten deutschen und niederländischen Soldaten des Vorkommandos für den Einsatz „Active Fence Turkey“ in die Türkei.
Vom militärischen Teil des Flughafens Eindhoven in den Niederlanden verabschiedet der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Rainer Glatz, die ersten rund zwei Dutzend deutschen Soldaten des Vorkommandos in den Einsatz.
Ebenfalls am 08. Januar beginnt parallel der Transport der deutschen Waffensysteme und des Materials vom Hafen Travemünde auf dem Seeweg in die Türkei. Die Verlegung des deutschen Hauptkontingents mit insgesamt bis zu 350 Soldatinnen und Soldaten ist für die 3. Kalenderwoche geplant.
Den Luftwaffenanteil des deutschen „Einsatzmoduls PATRIOT“ stellen hauptsächlich Soldatinnen und Soldaten der Flugabwehrraketengruppen 21 (Sanitz) und 24 (Bad Sülze) in Mecklenburg-Vorpommern.
Zum „Einsatzmodul PATRIOT“ zählen zwei Feuereinheiten sowie ein Führungs- und Versorgungselement. Truppenteile aus den Bereichen Logistik, Sanität, Feldjäger sowie weiterem Unterstützungspersonal komplettieren das Modul.

Und am 7. Januar schiffen laut Pressemeldung die Holländer ein.

Für die Stationierung ergibt sich folgendes Bild: Die US-Amerikaner gehen bei Gaziantep in Stellung, die Niederländer bei Adana(Incirlik und die Deutschen bei Kahramanmaras.

DAS ist Hardware …

Fünf Flugzeugträger in Norfolk

Fünf Flugzeugträger in Norfolk (Quelle: US-Navy)

Es wird lange dauern – wenn es denn überhaupt je dazu kommt – bevor es einen vergleichbaren Anblick in einem chinesischen Kriegshafen zu bewundern gibt.  Die Aufnahme vom 20. Dezember zeigt – von vorne nach hinten – die USS  Dwight D. Eisenhower (CVN 69), USS George H.W. Bush (CVN 77), USS Enterprise (CVN 65), USS Harry S. Truman (CVN 75), und die USS Abraham Lincoln (CVN 72).

Hinzu kommen vier große amphibische Landungsschiffe: die USS Bataan (LHD-5),  USS Wasp (LHD-1), USS Kearsarge (LHD-3) und die USS Iwo Jima (LHD-7) sowie zwei amphibische Transport Docks der San-Antonio-Klasse, neun Aegis-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse und zwei Aegis-Kreuzer vom Typ Ticonderoga.  Allein dieses Flottenaufgebot reichte den USA, um mühelos die gesamte chinesische Marine zu versenken.